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Rezept: Immunsystem-Booster-Tee

 

Die Tage werden kürzer, das Wetter rauer und die Blätter an den Bäumen beginnen langsam sich zu verfärben. Der Herbst bringt nicht nur die Mützen- und Schalsaison wieder, sondern meistens leider auch Erkältungen jeglicher Art. Und um dem vorzubeugen, kann es nicht schaden, sich ein wenig um sein Immunsystem zu kümmern. Ich mache das, beinahe täglich, mit einem Tee, der vier wunderbare Immunsystem-unterstützende Lebensmittel enthält.

 

Das Immunsystem ist überlebenswichtig für unseren Organismus. Es schützt den Körper vor schädigenden Einflüssen aus der Umwelt, wie zum Beispiel Krankheitserreger oder Schadstoffe und wenn alles reibungslos funktioniert, merken wir dessen Arbeit überhaupt nicht. Wenn jedoch das Leistungsvermögen unseres Immunsystems geschwächt ist, kann es schneller zu Erkrankungen kommen. Natürlich gehört zu aktiver Gesundheitsvorsorge eine generell gesunde, ausgewogene Ernährung, mentale Gesundheit und körperliche Betätigung, aber mal abegesehen davon, gibt es einige Dinge, mit denen wir unseren Körper zusätzlich unterstützen können.

 

Vier Dinge davon kombiniere ich, beinahe täglich, in einem Tee den ich morgends zum Frühstück trinke. Das mache ich bereits seit einigen Wochen, wenn nicht sogar Monaten. Natürlich hatte ich mir dazu vorher meine Gedanken gemacht, aber ich bin nie auf die Idee gekommen, darüber zu schreiben (warum auch immer), bis ich mich mit meiner Tante darüber unterhielt. Denn ich habe das Gefühl, dass dieser Tee dazu beigetragen hat, dass ich seit einiger Zeit nicht mehr ernsthaft erkältet war (und ich war immer eine der Personen, die irgendwie ständig an einer Erkältung zu knabbern hatte). Und wahrscheinlich war es auch nicht der einzigste Punkt, der zu diesem Zustand beigetragen hat, aber unterstützt hat es meinen Körper auf jeden Fall.

 

Rezept:   Immunsystem-Tee

Für eine Tasse braucht ihr:

 

- den Saft einer halben Zitrone

- einen Teelöffel Apfelessig

- zwei bis drei Scheiben Ingwer

- einen Teelöffel Honig

- heißes Wasser

 

Von den guten Eigenschaften von Ingwer hast du mit Sicherheit schon gehört, wo Ingwer doch momentan so einen Hype erfährt. Die Wirkung von Ingwer beruht auf den enthaltenen Scharfstoffen, die entzündungshemmende, schleimlösende und schmerzstillende Eigenschaften haben, die Magensaftproduktion und damit die Verdauung anregen. Zudem wirkt Ingwer gegen Brechreiz, Übelkeit, Menstruationsbeschwerden und Kopf- und Gelenkschmerzen.
Durch seine Eigenschaften, sowie dem hohen Anteil an Vitamin C ist er ideal, um den Körper bei Erkältungen zu unterstützen. Wer schon mal Ingwer gegessen oder Ingwertee getrunken hat, dem brauche ich wohl nicht zu erzählen, das Ingwer schweißtreibend wirkt.

 

Die Zitrone gilt schon seit jahrtausenden als Allroundtalent. Sie ist reich an Vitamin C und Antioxidantien, hat eine antibakterielle Wirkung und fördert die Ausleitung von Giftstoffen. Die basischen Eigenschaften der Zitrone wappnen den Körper gegen Bakterien und Viren und unterstützt durch Enzyme unsere Verdauung.

 

In den letzten Jahren ist einige Male versucht worden, dem Honig seine gesunde, heilende Wirkung abzusprechen, aber schon in der Antike wusste man von seinen guten Eigenschaften. Honig hilft in der Wundheilung, gegen Entzündungen, fiebersenkend, blutdrucksenkend und besonders bei Halsschmerzen.

 

Und das obwohl Honig doch eigentlich nur aus Zucker und Wasser besteht, also woher kommt dann dieser Effekt?

 

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die antimikrobielle Wirkung von Honig den Enzymen zu verdanken ist, den die Bienen produzieren. Diese positive Wirkung hat der Honig allerdings nur, wenn er nicht wärmebehandelt worden ist (Das heißt warte lieber ein bisschen, bis dein Tee ein klein wenig abgekühlt ist, bevor du den Honig hinzugibst, denn ab 40 Grad verliert er seine positiven Eigenschaften).

Daher greif besonders bei Honig lieber zu regionalen oder Bio-Produkten. Wenn du regionalen Honig kaufst, unterstützt du damit noch zusätzlich die Artgerechte Haltung von Bienen, sowie natürlich deren Imker. Denn ob im "Industriehonig" noch so viele Enzyme enthalten sind, ist fraglich. Dann ist wahrscheinlich wirklich nur noch Zucker mit Wasser.

 

Und zu guter Letzt komme ich noch zum Apfelessig, dem eher Unbekannten Immunsystem-Booster, dabei ist Apfelessig super gesund. Er wirkt ebenfalls antibaktierell, unterstützt die Wundheilung, kurbelt den Stoffwechsel an, hilft bei Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Blähungen, gegen Sodbrennen und senkt den Blutzuckerspiegel.

Apfelessig wird aus Apfelwein hergestellt, also aus gegorenen Äpfeln. Dem werden Essigsäurebakterien zugefügt, die den enthaltenden Alkohol in Essigsäure fermentieren. Vitamine und Mineralstoffe aus den Äpfeln bleiben in geringerm Maße enthalten und zusätzlich kommen Nährstoffe durch die Gärung hinzu.


Ich gebe zu, Apfelessig riecht nicht besonders angenehm, aber an den Geruch sowie den sauren Geschmack im Tee gewöhnt man sich schnell. Die Zitrone ist da wirklich übermächtig in ihrem Geschmack, zumindest bei mir.

 

Oh wow, ein ganz schön langer Beitrag für einen Tee. Aber wie du vielleicht bemerkt hast, bin ich absoluter Fan davon und vielleicht konnte ich dich ja auch dazu inspirieren, diesem Tee mal eine Chance zu geben.

 

deine Nadja

 

Wenn du mehr zu den einzelnen Zutaten wissen möchtest, habe ich dir hier alle meine Quellen aufgelistet:

https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-das-immunsystem.2225.de.html

http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/ingwer/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zitrone.html

https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/suesses/honig-gesund

https://www.gesundheit.de/ernaehrung/gesund-essen/apfelessig

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