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Buchtipp: Könnte Wunder bewirken

 

Als ich den Titel des Buches "Könnte Wunder bewirken" zum ersten Mal las, konnte ich mir absolut nichts darunter vorstellen und hatte keine Ahnung, auf welche Reise ich mich da begeben würde. Doch gerade weil es mir unglaublich geholfen hat, möchte ich es euch heute vorstellen. Lasst uns aufbrechen, um die Ufer unserer inneren Ängste kennen zu lernen. Denn genau darum geht es in diesem Buch: Seine Ängste erkennen und an ihnen arbeiten!

 

Doch genau genommen ist es nicht bloß ein Buch. Es ist ein 40-Tage-Programm, um sein Leben zum Positiven zu wandeln. Die wunderbar strahlende Person auf dem Cover ist Gabrielle Bernstein, die uns mit Affirmationen, täglichen Übungen, Meditationen etc. lehrt, wie wir die Angst loslassen und uns der Liebe öffnen.


Ich weiß, das klingt erstmal ziemlich abgedreht und zudem sind Ängste ein wirklich unangenehmes Thema, das man am liebsten in die unterste Schublade sperren würde. Gedanken wie „Ich habe überhaupt keine Ängste.“, „Ich will mich damit nicht beschäftigen“ etc. gehen einem vielleicht durch den Kopf. Doch wenn man sich erst einmal bewusst wird, wie stark unbewusste, tief verankerte Ängste unser Leben regieren und lenken, kann man es kaum noch abwarten etwas dagegen zu unternehmen. Zumindest ging es mir so!


Auf dem Blog EatrainLove, der von der sympathischen Kristin geführt wird, erfuhr ich zum ersten Mal von Gabrielle Bernstein und „May cause miracles“, wie es in der englischen Originalfassung heißt. Und irgendwie war ich sofort fasziniert! Dieses Buch war mein persönlicher Einstieg in ein Leben als „Spiritjunkie“ und hat mir unglaublich geholfen, Selbstvertrauen aufzubauen. Denn auch Gabrielle Bernstein betont immer wieder, der Lehrer begegnet erst dem Schüler, wenn dieser bereit ist.

 

Aber was ist „Könnte Wunder bewirken“ denn jetzt genau?

 

Das Buch basiert auf „Ein Kurs in Wundern“, das sich ebenfalls mit innerer Führung und der Zuwendung zur Liebe beschäftigt. Doch im Gegensatz dazu, ist „Könnte Wunder bewirken“ sehr viel praxisnäher und als Einstieg deutlich besser geeignet. Wie gesagt ist es ein 40-Tage-Programm. In jeder der sechs Wochen geht es um ein anderes Thema, unter anderem auch Selbstliebe und Beziehungen.

 

Für jeden Wochentag gibt es kleinere Übungen, Meditationen und Affirmationen, die gewissenhaft durchgeführt, das Denken wieder in Richtung Liebe lenken sollen.


Jeder von uns hat mehrere, oft unbewusste Ängste in seinem Inneren, die unsere Gedanken und unser Handeln nachhaltig beeinflussen. Auch wenn es oft keine existenziellen Ängste sind, die uns plagen, schränken uns unsere selbst gemachten Ängste ganz schön ein. Angst nicht gut genug zu sein, nicht hübsch und schlank genug zu sein, seine Träume niemals verwirklichen zu können und so weiter und so weiter. Wenn man mal darauf achtet, ist es erschreckend, wie viele Gedanken wir darauf verwenden uns mit Angstgedanken fertig zu machen und alles schwarz zu malen. Viele verbringen oft Stunden damit, ihre Ängste zu betäuben (auch wenn uns das gar nicht bewusst ist): durch eine ungesunde Beziehung zum Essen, Alkohol, Medien, Arbeit, etc.


In jedem Moment unseres Lebens haben wir die Möglichkeit uns statt der Angst für die Liebe zu entscheiden. Statt einer angstvollen Handlung oder einem angstvollen Gedanken, einen liebevollen zu wählen und dadurch sich selbst ein Stück näher zu kommen.

 

 

"Um sich für Liebe statt Angst entscheiden zu können, muss man seine Ängste erst einmal durchschauen."

 

 

Aus „Könnte Wunder bewirken“

 

 

 

Woche 1:

In Woche 1 geht es darum, seine Ängste objektiv zu betrachten und zu erfahren, wieso man überhaupt jedes Mal in diese Angstfalle tappt. Angst kann vielerlei Gesichter haben. Oft zeigt sie sich in Werturteilen und Angriffen aus sich selbst oder andere, Wut, Trauer oder Negativität. Hinter all jenem steckt eine gewisse Angst, die uns daran hindert, wir selbst zu sein und ein glückliches Leben führen zu können.

Jeden Tag gibt es eine Morgenreflexion, eine Affirmation und eine Abendübung. Die Morgenreflexion besteht meist aus einem kurzen Text oder Gebet, um sich auf die Übungen des Tages einzustimmen und einzulassen. Die Affirmationen sind kurze Sätze, die einem über den Tag helfen, sich immer wieder an seine „Mission“ zu erinnern und unsere Wahrnehmung ein wenig lenken können, wenn man es zulässt. Bei der Abendübung geht es darum, den Tag zu reflektieren, darüber nachzudenken, was man an Ängsten entdeckt hat etc.

 

Woche 2:

 

in der zweiten Woche „Könnte Wunder bewirken“ widmen wir uns ganz dem Thema Selbstwahrnehmung. Selbstliebe wird oft mit Egoismus gleichgesetzt, doch wenn man genauer hinschaut, entdeckt man schnell, wie unglaublich wichtig sie für uns ist

 

Selbstwahrnehmung ist wahrscheinlich eines der größten Probleme vieler Frauen und Mädchen. Schließlich wird uns von der Gesellschaft ein völlig verzerrtes Bild der Frau vermittelt und es ist gar nicht so einfach, auch mal seine eigenen positiven Eigenschaften herauszuheben.

 

Es ging darum, heraus zu finden, in welcher Hinsicht wir lieblos mit uns selbst umgegangen sind, wie wir uns selbst immer wieder klein machen oder wie wir uns in Gedanken oder sogar Handlungen selbst schlecht machen. Und wenn man das dann erstmal entdeckt hatte, geht es dran, sich seine Negativität zu vergeben und umzuwandeln in eine positive Sichtweise.

 

 

Woche 3:

Viele Menschen haben oder hatten zumindest einmal eine negative Beziehung zu ihrem Körper. Unser Ego redet uns ein, dass unser Körper unzulänglich wäre und getrennt von uns selbst. Doch während sich eine negative Selbstwahrnehmung hauptsächlich auf unser Erleben, Handeln und Denken auswirkt, kann sich die negative Energie jenes Körperbildes sich auch in Krankheiten zeigen. Oder das wir schlecht mit unserem Körper umgehen, was sich wiederum in Essattacken, Alkoholmissbrauch etc. zeigen kann.

In dieser Woche zeigt Gabby uns, wie wir uns wieder mit der Liebe verbinden können. Wenn wir erstmal darauf achten, wie sich unser Denken auf unseren Körper auswirkt, werden einem seine eigenen Gedanken bewusster und wenn man beginnt anders über seinen eigenen Körper zu denken, wird sich der Körper verändern.

 

Woche 4:

In dieser Woche ging es um das große Thema Beziehungen. Jeder kennt sie, jeder hat sie: Beziehungen, die einem Kraft geben und Beziehungen, die einem die Kraft aussaugen. Gabrielle Bernstein spricht hierbei von „besonderen Beziehungen“.

Doch obwohl „besonders“ in unserem Sprachgebrauch meist etwas Positives meint, sind hierbei Beziehungen der Kategorie Zwei gemeint.
Bei den „besonderen Beziehungen“ zu Freunden, Eltern, Kollegen oder Partnern stellen wir unbewusst sehr hohe Erwartungen an diese Person und sind in gewisser Weise abhängig von ihr.
Diese „besonderen Beziehungen“ lernen wir zu entlarven und uns in Vergebung zu üben. Denn nur durch Vergebung treten wir wieder mit der Liebe in Kontakt, schreibt Gabrielle Bernstein in „Könnte Wunder bewirken“.

 

 

„Jede Beziehung bietet Ihnen die Chance, Ihr Augenmerk nicht auf Ängste, Konflikte und das Gefühl des Getrenntseins zu richten, sondern auf die Liebe.“
Aus „Könnte Wunder bewirken“

 

Woche 5:

 

In der vorletzten Woche geht es um das Thema Geld. Viele Menschen wurden sozusagen bereist zu Mangeldenken erzogen und haben immer das Gefühl, zu wenig zu haben.

Denn Geld ist für viele mit starken finanziellen Ängsten besetzt. Und das führt mitunter zu einer abhängigen, kontrollsüchtigen Beziehung zu Geld.

 

Gabrielle Bernstein schreibt, wenn einem Menschen Geld als Zeichen für Status und Selbstwert wichtig ist, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass das Ego hier seine Hand im Spiel hat. Mit Hilfe von Gabbys Übungen hat man die Möglichkeit zu einem Umdenken, um Geld als Hilfsmittel anzusehen, mit dem man Kreatives tun kann, Menschen helfen und mehr Liebe in die Welt bringen kann.

 

 

 

Woche 6:

In der letzten Woche des Kurses dreht sich alles darum, die zarte Verbindung zur Liebe zu bestärken, um zum Wunderwirker zu werden. Zu einem Menschen, der seiner wahren Berufung folgt.

 

 

"Ein Wunderwirker arbeitet ständig an seinem persönlichen inneren Wachstum, um auf diese Weise zur Veränderung der ganzen Welt beizutragen. Der wahre Sinn dieser spirituellen Arbeit besteht darin, Ihre Gedanken zu heilen, damit Sie auf der Welt mehr bewirken können."

Aus: Könnte Wunder bewirken

 

Dieses Buch war mein Einstieg in die Welt der „Spiritjunkies“, der Meditation und modernen Spiritualität. Und seitdem bin ich dabei geblieben und lerne täglich Neues dazu.

 

Besonders die ersten Wochen in der Arbeit mit diesem Buch waren sehr entscheidend und tiefgreifend für mich. Mir war nie bewusst, wie viele Ängste sich in meine Gedanken und mein Verhalten einmischen. Ich habe mich gerade in diesen Wochen sehr viel besser selbst kennen gelernt. Das waren entscheidende Erfahrungen, die eine ganze Reihe persönlicher Wunder in Gang gesetzt haben.

 

Ich habe sehr viel an Selbstvertrauen dazu gewonnen und in dieser Zeit und darüber hinaus, sehr häufig über meinen eigenen Schatten gesprungen. Seitdem ich begonnen habe an meinem persönlichen, inneren Wachstum zu arbeiten, hat sich mein Leben sehr stark verändert. Zum Positiven verändert und ich merke zusehends, dass man, wenn man Vertrauen in das Universum hat, zu den richtigen Menschen, Orten und Begegnungen hingeführt wird.


Einige wunderschöne Gebete und Affirmationen haben mich wirklich zum Nachdenken gebracht und auch, zu einem gewissen Teil bereits, zum Umdenken angeregt. Die Übungen sind sehr hilfreich gewesen, tiefer in das Thema einzusteigen um mich wirklich intensiv damit auseinander zu setzen.

 

 

Also wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, euren inneren Ängsten auf die Spur zu kommen oder nicht nur um die Selbsthilfe-Abteilung in der Buchhandlung herum zu schleichen, sondern tatsächlich mal hinein geht…Glückwunsch, ihr seid euch schon einen Schritt näher gekommen. Wenn ihr noch mehr über Gabrielle Bernstein lesen wollt, schaut hier auf ihrer Website oder lest euch den wunderbaren Artikel auf EatTrainLove durch. Natürlich wird es auch hier in den nächsten Wochen mehr zum Thema persönliches Wachstum geben ;)

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